Motivation für Sport

Wie ich über Umwege doch noch zum Tanzen fand 💃

Kennst Du das? Du nimmst Dir zum hundertsten Mal vor, endlich regelmässig Sport zu machen. Und dann … ist schon wieder März. Mir ging das in den 20ern so. Meine Motivation für Sport kam und ging wie das Wetter in Hamburg.

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Heute stehe ich mehrmals die Woche im Tanzstudio und liebe es. Bis dahin war es allerdings ein ziemlich verschlungener Weg. Schwimmen, Wasserball, Leichtathletik, Disco, Kickboxen, Yoga, Joggen, FitFight und am Ende Jazz und Dancehall. Das glaubst Du mir nicht, aber genau so war’s.

Ich erzähl Dir heute meine Geschichte. Und weil Du danach hoffentlich Lust auf Bewegung hast, bekommst Du am Ende noch 7 Gründe, warum Du Sport machen solltest, und 10 Tipps für mehr Motivation für Sport. Deal? 😉

🏊‍♀️ Die 70er: acht Sportarten und drei Badeanzüge

In den 70ern gab es gefühlt acht Sportarten. Fussball, Handball, Volleyball, Turnen, Schwimmen, Ping Pong und Leichtathletik. Tennis & Ballett gab’s eher im Privatunterricht. Und alles war schön ordentlich aufgeteilt in „was für Jungs“ und „was für Mädchen“. Viel Auswahl war da nicht.

Ich fing mit dem Schwimmen an. Wasser habe ich schon immer geliebt, also war der erste Stein gesetzt. Allerdings ging es mir dort ziemlich schnell zu geordnet und diszipliniert zu. Bahn hin, Bahn her, nicht quatschen. Hmm.

Also empfahl man meinen Eltern, mich zum Wasserball zu schicken. Kleiner Side-Fakt: Man musste gefühlt drei Badeanzüge übereinander anziehen, um mit einem wieder aus dem Wasser zu kommen. Wasserball ist nämlich ein ziemlich ruppiger Sport. Unter Wasser wird gezogen, geschubst und festgehalten, was das Zeug hält. Das Kapitel war dann auch ganz schnell erledigt. lol

🏃‍♀️ Leichtathletik, 800 Meter und eine Urkunde

Nächster Vorschlag: Leichtathletik. Naja. War ok. Das Training war allerdings hart, und ich stellte mich ziemlich schnell als Quatschmacherin der Gruppe heraus. Irgendwer muss ja für Stimmung sorgen, oder?

Wettkämpfe gab es jede Menge. Ich war dabei eher so solides Mittelmass. Ausser auf 800 Metern! Da konnte ich tatsächlich den ein oder anderen Lauf gewinnen. Und einmal habe ich sogar die Hamburger Meisterschaft auf 3 km gewonnen, habe aber auch nur einmal teilgenommen. Ja, ich. Die Quatschmacherin. 🏅

Erinnerst Du Dich noch an die Bundesjugendspiele? Da konnte ich mir auch immer eine Urkunde abholen. Und in der Schule gab es Geräteturnen. Das Akrobatische lag mir irgendwie mehr. Bock, Barren, Rad schlagen, das hat Spass gemacht.

🪩 Mit 16 ab auf die Tanzfläche

Mit 16 war es dann erst mal aus mit dem Sport. Warum? Weil es in die Disco ging. Auf die Tanzfläche. Und da habe ich mich ehrlich gesagt mehr bewegt als bei jedem Training. 😄

Mit 18 entdeckte ich eine Tanzgruppe, die zu einer Firma gehörte. Deren Aufführungen haben mich total beeindruckt. Ich wollte unbedingt mittanzen. Und rate mal: Ich habe mich sogar qualifiziert, zumindest für eine kurze Zeit.

Aber da waren schon so gute Tänzerinnen und Tänzer dabei, dass ich einfach nicht mithalten konnte. Also bin ich zurück auf meine geliebte Tanzfläche. Ehrlich? Mir fehlten damals Disziplin und Motivation, um so ein sportliches Ziel wirklich zu erreichen.

😅 Die langen Jahre ohne Motivation für Sport

Und jetzt kommt der Teil, in dem Du Dich vielleicht wiederfindest. Immer wieder dachte ich mir: Ich müsste mal eine Sportart regelmässig machen. Müsste. Sollte. Könnte. Bis in meine 30er kam es nicht dazu.

Ab und an habe ich mich in einem Fitnessstudio versucht. Für ein bis zwei Stunden. Im Jahr. lol. Den Mitgliedsbeitrag habe ich brav bezahlt, aber aufraffen konnte ich mich einfach nicht.

Falls Dir das bekannt vorkommt: Du bist nicht faul. Du hast nur Deinen Sport noch nicht gefunden. Das war bei mir genauso.

🥊 Kickboxen, Mme Coco und das Laufen

Anfang 2000 überschlugen sich bei mir die Ereignisse. Ich musste einen Ausgleich finden. Nicht wollte, nicht sollte. Musste.

Ich hatte mal einen Film gesehen, in dem eine junge Frau das Kickboxen lernt. Das hat mich so beeindruckt, dass ich selbst mit dem Training begann. Lange hielt das allerdings nicht. Denn dann zog meine Hündin Mme Coco bei mir ein. 🐶

Und da besann ich mich aufs Laufen. Das hatte mir ja früher schon gutgetan. Ich fing wieder an zu joggen, und das liess sich perfekt mit Mme Coco verbinden. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Hund ausgepowert, Kopf frei, Frauchen glücklich.

🧘‍♀️ Bikram Yoga und das Parkplatz-Drama

Dann kam Bikram Yoga auf den Markt. Yoga bei rund 40 Grad, das klang für mich als Wasser- und Wärmeliebhaberin total spannend. Das Studio lag allerdings in einer sehr beliebten Wohngegend. Mit grossen Parkproblemen.

Stell Dir das vor: Du kurvst 20 Minuten um den Block, kommst gestresst und zu spät an und sollst dann entspannen. Ommmm? Eher nicht. Das war mir einfach zu stressig. Also habe ich auch das wieder quittiert.

Mein Learning daraus: Der beste Sport nützt nichts, wenn schon der Weg dahin nervt. Ich ging dann erstmal eine Runde um die Alster laufen 😅

🥊 Zurück zum Kickboxen, diesmal mit Menschen

Nach zehn Jahren nur Joggen dachte ich mir: Ich möchte mal wieder etwas mit anderen Menschen machen. Also habe ich überlegt, was mir wirklich Spass bringt. Und kam wieder beim Kickboxen raus.

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Diesmal aber mit klarer Ansage: Ich will das Training, nicht den Kampf. Und siehe da, ich blieb fünf Jahre dabei. Zweimal die Woche Kickboxen, dazu Joggen. Für jemanden, der früher ein bis zwei Stunden im Jahr ins Studio ging, ist das schon eine ziemliche Ansage, oder? 💪

🖤 FitFight: Das schwarze Loch in der Probestunde

Dann entdeckte ich FitFight. Eine tänzerische Form des Kampfsports. Klingt toll, dachte ich. In meiner ersten Probestunde hätte ich mir am liebsten ein schwarzes Loch zum Verschwinden gewünscht. OMG. Ich konnte nix. Aber auch wirklich gar nix.
Wer mich kennt, weiss aber: Ich nehme Herausforderungen an. Also wurde genau das mein neues Training.

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Dafür habe ich alles stehen und liegen lassen. Zu Einladungen und Partys kam ich ab da regelmässig etwas „später“.

Das war der Preis. Aber hey, es muss mir gut gehen. Und das tat es.

💃 Contemporary, Jazz und Dancehall: endlich angekommen

Irgendwann zog ich in Betracht, das Sportstudio zu wechseln. Ich hatte schon lange von einem tollen Fitnessclub in Hamburg gehört, der Tanzklassen und Fitnesstraining anbietet. Das wollte ich ausprobieren.

Eigentlich wollte ich dort mit etwas Muskeltraining neben dem Joggen anfangen. Ganz vernünftig. Dann schaute ich in die erste Contemporary-Klasse. Und war hin und weg. Gleichzeitig dachte ich: Ich Nixkönnerin, wie soll ich das jemals schaffen? Der Frust war zwischendurch wirklich hoch.

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Aber diesmal entschied ich mich, es durchzuziehen. Ich suchte mir eine Strategie, wie ich besser werden kann. Getanzt habe ich ja schon immer gern. Klassisches Tanzen habe ich allerdings nie gelernt, und das wäre sicher hilfreich gewesen.
Aber egal! Das ist meine Freizeit. Ein geschützter Raum. Kein Druck, ausser meinem eigenen. Diesmal ziehe ich es durch. Und das tue ich bis heute.

Ich habe die tollsten Kurse für mich entdeckt und bin dann bei Jazz/Musical Dance und Dancehall hängengeblieben. I love it! ❤️

🏋️‍♀️ Heute: Tanzen, Geräte und meine Fitnesstools

Das Joggen habe ich inzwischen aufgegeben. Dafür gehe ich jetzt viele zu Fuss und im Studio auch an die Geräte. Und zuhause oder auf Reisen nutze ich meine Sporttools, um fit und in Bewegung zu bleiben. Gerade im Hotelzimmer sind die Gold wert, denn sie passen immer irgendwo ins Auto und einiges auch in den Koffer.

Welche das genau sind und warum ich sie liebe, habe ich Dir in meinem Beitrag über Fitnesstools für Styler zusammengestellt. Schau unbedingt mal rein, da ist bestimmt auch was für Dich dabei.

Ein Freund sagt immer zu mir: „Turne bis zur Urne.“ Und daran werde ich mich halten. 😄

💡 Was ich auf meinem Weg zum Sport gelernt habe

Ich blicke ja nun schon auf ein paar Jahre zurück. Und wenn ich eins gelernt habe, dann das: Mit Geduld, Spucke und Disziplin kannst Du fast alles schaffen.

Beim Tanzen kommt noch etwas dazu. Es darf fliessen. Das heisst, Du musst auch mal den Kopf ausschalten. Und das ist, ehrlich gesagt, ziemlich schwierig. Es ist ein bisschen wie mit der Handarbeit: Du brauchst Übung und Gefühl. Beides kommt nicht über Nacht, aber es kommt.

Und noch etwas: Für mich ist alles, was durch den Körper entsteht, Liebe. Und auch Selbstliebe.

✨ 7 Gründe, warum Du Sport machen solltest

Du brauchst noch einen kleinen Schubs? Hier kommen meine 7 Gründe, warum sich Bewegung für Dich lohnt. Ganz egal, wie alt Du bist oder wo Du gerade stehst.

1. Sport ist Dein Ventil für Stress

Als bei mir Anfang 2000 alles drunter und drüber ging, war Sport mein Rettungsanker. Beim Training baut Dein Körper Stresshormone ab. Danach fühlst Du Dich leichter, versprochen.

2. Bewegung macht gute Laune

Beim Sport schüttet Dein Körper Glückshormone aus. Nach einer Dancehall-Stunde grinse ich jedes Mal wie ein Honigkuchenpferd. Und das hält oft bis zum Abend.

3. Du schläfst besser

Wer sich tagsüber richtig auspowert, schläft abends meist schneller ein und tiefer durch. Kein Schäfchenzählen mehr nötig.

4. Du lernst neue Menschen kennen

Genau deshalb bin ich damals zurück zum Kickboxen. In einem Kurs triffst Du Leute, die Deine Leidenschaft teilen. Und plötzlich freust Du Dich auf das Training. Und auf die anderen.

5. Du bleibst beweglich, auch mit den Jahren

Muskeln, Gelenke, Gleichgewicht: Alles will gepflegt werden. Turne bis zur Urne, Du weisst schon. 😉

6. Du wächst an Deinen Herausforderungen

Erinnerst Du Dich an mein schwarzes Loch beim FitFight? Genau solche Momente machen Dich stärker. Jeder kleine Fortschritt ist ein riesiger Boost für Dein Selbstbewusstsein.

7. Sport ist Selbstliebe

Wenn Du Dir Zeit für Bewegung nimmst, sagst Du Dir selbst: Ich bin es mir wert. Und das ist für mich der schönste Grund von allen.

🔥 10 Tipps für mehr Motivation für Sport

So, jetzt wird’s praktisch. Das hier sind meine 10 Tipps, die mir über die Jahre wirklich geholfen haben dranzubleiben.

1. Finde Deinen Sport, nicht den Sport der anderen

Ich habe unzählige Sportarten ausprobiert, bevor ich beim Tanzen angekommen bin. Das ist völlig ok. Probier aus, was Dich neugierig macht, bis es klick macht.

2. Mach Probestunden ohne Erwartungen

Fast jedes Studio bietet Probetrainings an. Geh hin, auch wenn Du Dich blamierst. Ich habe es beim Boxen, beim FitFight und bei Tanzen überlebt, Du schaffst das auch. 😄

3. Achte auf einen kurzen, entspannten Weg

Mein Bikram-Yoga-Parkplatz-Drama hat mich gelehrt: Wenn schon die Anfahrt stresst, bleibst Du nicht lange dabei. Such Dir etwas, das gut erreichbar ist.

4. Verbinde Sport mit etwas, das Du sowieso machst

Ich bin mit Mme Coco joggen gegangen. Hund glücklich, ich glücklich. Vielleicht kannst Du mit dem Rad zur Arbeit fahren oder beim Telefonieren spazieren gehen.

5. Plane feste Termine wie ein Date

Zweimal die Woche Kickboxen, fünf Jahre lang. Das hat nur funktioniert, weil die Termine fix in meinem Kalender standen. Heute steht dort Tanzen. Behandle Dein Training wie ein wichtiges Date mit Dir selbst.

6. Trainiere mit anderen Menschen

In der Gruppe macht es einfach mehr Spass. Und wenn die anderen auf Dich warten, schwänzt Du nicht so schnell. Gruppendruck im positiven Sinne, quasi.

7. Hab Geduld mit Dir selbst

In meiner ersten Contemporary-Stunde war ich eine echte Nixkönnerin. Heute liebe ich es. Fortschritt braucht Zeit. Vergleich Dich nicht mit denen, die schon seit Jahren dabei sind.

8. Mach Deinen Sport zum geschützten Raum

Das Studio ist Deine Freizeit. Kein Chef, keine To-do-Liste, kein Druck von aussen. Wenn Du es so siehst, freust Du Dich viel mehr darauf.

9. Halte Dich auch unterwegs fit

Auf Reisen oder an vollen Tagen helfen mir meine kleinen Sporttools. Ein paar Minuten im Hotelzimmer reichen schon, damit Du im Flow bleibst. Meine Favoriten findest Du in meinem Beitrag über Fitnesstools für Styler.

10. Feiere jeden kleinen Erfolg

Die erste Choreo, die sitzt. Der erste Lauf ohne Pause. Die erste Woche, in der Du jeden Termin geschafft hast. Feier das! Genau diese Momente halten Deine Motivation für Sport am Leben. 🎉

❓ FAQ: Deine Fragen zur Motivation für Sport

Was tun, wenn ich einfach keine Motivation für Sport habe?

Dann hast Du vermutlich Deinen Sport noch nicht gefunden. Ich war jahrelang die Queen der ungenutzten Studio-Mitgliedschaft. Erst als ich etwas gefunden hatte, das mir richtig Spass macht, bin ich drangeblieben. Probier also Neues aus, statt Dich zu etwas zu zwingen, das Du nicht magst.

Bin ich zu alt, um mit dem Tanzen anzufangen?

Nein! Ich habe Contemporary, Heeldance, Jazz und Dancehall erst als Erwachsene für mich entdeckt, ganz ohne klassische Tanzausbildung. Viele Studios bieten Einsteigerkurse an. Und denk dran: Turne bis zur Urne.

Wie oft sollte ich Sport machen, um dranzubleiben?

Für den Anfang reichen zwei feste Termine pro Woche völlig aus. Wichtiger als die Menge ist die Regelmässigkeit. Lieber zweimal die Woche über Jahre als siebenmal in einer Woche und dann nie wieder.

Was mache ich, wenn ich mich in der ersten Stunde total blamiere?

Willkommen im Club! In meiner ersten FitFight-Stunde wollte ich im Boden versinken. Jeder fängt mal an, auch die, die heute in der ersten Reihe stehen. Geh einfach wieder hin. Beim dritten Mal sieht die Welt schon ganz anders aus. Übrigens: Heute stehe ich immer in der ersten Reihe, damit ich alles sehe 👀

Wie halte ich mich auf Reisen fit?

Mit kleinen, leichten Sporttools, die in jeden Koffer passen. Ein paar Übungen im Hotelzimmer, ein Spaziergang durch die neue Stadt, und schon bleibst Du in Bewegung. Welche Tools ich dafür nutze, liest Du in meinem Beitrag über Fitnesstools für Styler.

❤️ Fazit: Deine Motivation für Sport findet Dich, wenn Du sie suchst

Mein Weg zum Sport war alles andere als gerade. Schwimmen, Wasserball, Leichtathletik, Disco, Kickboxen, Yoga, Joggen, FitFight und am Ende das Tanzen. Und ehrlich? Jeder Umweg hat sich gelohnt.

Wenn Du gerade keine Motivation für Sport hast, sei nicht so streng mit Dir. Probier aus. Lach über Dich, wenn’s mal schiefgeht. Und bleib dran, wenn Du etwas gefunden hast, das Dich glücklich macht.

Denn alles, was durch Deinen Körper entsteht, ist Liebe. Und Selbstliebe. ❤️

Also, worauf wartest Du noch? Such Dir heute eine Probestunde raus. Wer weiss, vielleicht stehen wir ja bald zusammen auf der Tanzfläche. Das glaubt mir keiner? Abwarten! 😉

Was sagst Du dazu? Wie hast Du zum Sport gefunden? Schreib mir gern!

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