🥮 Madeleines selber backen – ein kleines Stück Frankreich für Dein Zuhause✨
Oh mein Gott… kennst Du diesen Duft, wenn frischer Kuchen aus dem Ofen kommt? 🥰 Für mich gibt es kaum etwas Schöneres. Und wenn es dann noch Madeleines sind, fühle ich mich sofort wie in einem kleinen Café irgendwo in Frankreich.
Bei meinem ersten Frankreich Urlaub lagen sie morgens neben einer Tasse Café au Lait auf dem Frühstückstisch. Aussen leicht knusprig, innen wunderbar weich und herrlich buttrig. Ich war sofort verliebt. ❤️ Seitdem backe ich sie regelmässig selbst und jedes Mal fühlt es sich wie ein kleiner Kurzurlaub an.
Die Geschichte der Madeleines
Madeleines gehören zu den bekanntesten französischen Gebäcken. Ihren Ursprung haben sie in der Region Lothringen. Einer alten Legende nach soll eine junge Köchin namens Madeleine das kleine Muschelgebäck im 18. Jahrhundert für den Herzog Stanislaus Leszczyński gebacken haben. Er war so begeistert, dass das Gebäck nach ihr benannt wurde.
Später machte der Schriftsteller Marcel Proust die Madeleines weltberühmt. In seinem Roman erinnert ihn der Geschmack einer Madeleine an seine Kindheit. Seitdem stehen sie für Erinnerungen, Genuss und dieses ganz besondere Gefühl von Zuhause. 💛
🧁 Welche Backform eignet sich?
Das typische Muschelmuster entsteht natürlich nur mit der passenden Backform.
👉 Es gibt die Variante in Metall und die aus Silikon



Ich finde beide Varianten gut. Welche Dir besser gefällt, ist wirklich Geschmackssache. Mit beiden gelingen die kleinen Küchlein wunderbar.
🍋 Rezept für etwa 18 Madeleines
Zutaten
- 🥚 2 Eier
- 🌾 100 g Mehl
- 🍯 20 g Honig
- 🍬 65 g Zucker
- 🧈 100 g zerlassene Butter
- 🥛 30 ml Milch
- 🌼 1 Päckchen Vanillezucker
- 🥄 1 TL Backpulver
- etwas Butter und Mehl für die Form
- Puderzucker zum Bestäuben
💡 Ich verwende meistens braunen Zucker und Buchweizenmehl. Dadurch werden die Madeleines etwas dunkler und bekommen einen leicht nussigen Geschmack. Aber genau das mag ich besonders gern. Natürlich kannst Du auch klassisches Weizenmehl verwenden.
👩🍳 So gelingen sie garantiert
1️⃣ Teig vorbereiten
Eier, Zucker und Honig etwa 5 Minuten cremig aufschlagen.
Danach die zerlassene Butter, Milch sowie das gesiebte Mehl mit dem Backpulver hinzufügen und nochmals etwa 2 Minuten verrühren.
Den Teig anschliessend abdecken und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dieser Schritt sorgt später für die typische kleine Wölbung der Madeleines.
2️⃣ Backofen vorbereiten
Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Backform sorgfältig mit Butter einfetten und leicht mit Mehl bestäuben.
3️⃣ Backen
Den Teig noch einmal vorsichtig umrühren und die Mulden jeweils zu etwa zwei Dritteln füllen.
Nun die Madeleines 10 bis 15 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.
Nach dem Backen vorsichtig aus der Form lösen und mit der Muschelseite nach oben vollständig auskühlen lassen.
Zum Schluss mit etwas Puderzucker bestäuben. ❄️
☕ Mein kleiner Genussmoment
Ich liebe Madeleines am liebsten noch leicht lauwarm zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Sie sind perfekt, wenn spontan Besuch kommt oder Du Dir einfach selbst etwas Gutes tun möchtest.
Manchmal braucht es gar keine grosse Reise nach Frankreich. Ein paar selbst gebackene Madeleines reichen völlig aus, um für einen kurzen Moment das französische Lebensgefühl nach Hause zu holen. 🇫🇷🥰
❓Häufige Fragen
Warum muss der Teig ruhen?
Die Kühlzeit sorgt dafür, dass die Madeleines ihre typische kleine Wölbung entwickeln und besonders locker werden.
Kann ich das Rezept verändern?
Natürlich. Zitronenabrieb, Orangenzesten oder etwas Vanille machen den Geschmack noch feiner. Auch Buchweizenmehl oder brauner Zucker funktionieren wunderbar.
Wie lange halten Madeleines?
Am besten schmecken sie frisch. Luftdicht verpackt bleiben sie etwa zwei bis drei Tage schön saftig.
💛 Mein Fazit
Madeleines sind viel einfacher zu backen, als viele denken. Mit einer guten Backform, wenigen Zutaten und etwas Geduld zauberst Du ein kleines Stück Frankreich auf Deinen Tisch.
Probier das Rezept unbedingt einmal aus. Vielleicht werden sie ja auch Deine neue kleine Lieblingssünde. 😉🥮
*Dieser Artikel enthält einen Amazon-Affiliate-Link
Falls Du über diesen Link ein Produkt kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Du zahlst den normalen Preis, es kostet Dich nichts extra. Es ist sozusagen ein Dankeschön des Unternehmens für die „Kundenvermittlung“. Ebenfalls unterstützt Du meine Arbeit mit Deinem Klick über diesen Link. Selbstverständlich bleibt es Dir frei überlassen, wie und wo Du ein Produkt kaufst (am besten im lokalen Handel), somit ist dieser Link als Empfehlung zu verstehen.




